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Wegweiser für die Mobilisierung

Welttag gegen die Werbung

  1. März 2016

Wegweiser für die Mobilisierung

 

Befreien wir dieses Jahr wieder, mindestens einen Tag lang, den Planeten von der Werbung! Nach dem ersten Globalisierungstag beim Kampf gegen die Werbung am 25. März 2015, der anlässlich des Weltsozialforums von Hunderten Aktivisten aus den 5 Erdteilen mit dem Appell von Tunis aufgerufen wurde, stellt sich die Association française Résistance à l’Agression Publicitaire (französischer Verein Widerstand gegen die Aggression der Werbung) seinen Mitkämpfern und Aktivisten der Welt zur Verfügung, um die Dynamik fortzusetzen und zu verstärken.

Lest den Appell zum 25. März 2016 und schließt Euch der Aktion an.

Die Werbung ist allgegenwärtig! Setzen wir uns ein, überall, wo sie sich befindet. Auf lokaler Ebene, einzeln oder gemeinsam, zeigt auf die Werbungen, die Euch auf die Nerven gehen, durch direkte, gewaltlose Aktionen. Schließt Euch uns auf der Webseite der Kampagne journee.contrelapub.org an und lasst uns zusammen am kommenden 25. März der Welt unseren gemeinsamen Einsatz zeigen!

 

Allgemeines Ziel

Organisation von Kampfaktionen gegen die Werbung in zahlreichen Ländern und Sichtbarmachung einer internationalen Bewegung.

 

Kurzum: eine zweidimensionale Mobilisierung

Um die Kraft der Bewegung gegen die Aggressivität der Werbung zu demonstrieren, bitten wir die Bürger, direkte Aktionen auf die Werbeflächen zu starten, oder, je nach Prioritäten und festgelegten lokalen Methoden, Diskussionen über das Thema zu organisieren. Die Kreativität ist unsere Stärke!

Um die Bewegung in den klassischen, digitalen und alternativen Medien sichtbar zu machen, fügt das grafische Erscheinungsbild der Weltkampagne Eurer Aktion zu und schickt uns Eure Fotos: Ihr werdet sie auf der Webseite der Kampagne mit den anderen wieder finden!

 

Ganz konkret: folgt den nachstehenden Schritten

  1. Die Werbung geht mir auf die Nerven!!

Aktivisten, Sympathisanten: Jetzt im März vermeidet nicht mehr die Angriffe der Werbung auf Eure Köpfe: Im Gegenteil, schaut sie Euch richtig an und analysiert sie…und findet dann die Werbung heraus, die Euch am meisten nervt!

 

  1. Gemeinsam packen wir es an: Bis zum 25. März mache ich mich sichtbar!

            Unsere gemeinsame Identität bis zum 25. März: ein Plakat erstellen (im Format A3 oder A4), in welches Ihr das Schlagwort und das Logo der Kampagne einfügt – Ihr könnt beide aus der Webseite herunterladen.

Schreibt darauf , warum Ihr Euch engagiert: einen tollen Satz! Fügt dem Plakat den Satz Eurer Wahl hinzu: Warum bekämpft Ihr die Unterdrückung durch die Werbung? Was wollt Ihr den Bürgern der Welt sagen, damit sie sich der Bewegung anschließen?

Macht eine Grimasse auf dem Foto! Haltet das Schild gut sichtbar für den Fotografen, macht ein Bild neben der Werbung, die Euch auf die Nerven geht und zeigt Euren Ärger deutlich: Daumen nach unten („gefällt mir nicht“), macht eine Grimasse u.s.w. Aktivisten, die engagiertere Aktionen durchgeführt haben (Unterschlagungen, Abdeckungen, Diskussionen usw. ), sollen selbstverständlich die Szene verewigen und dabei das grafische Erscheinungsbild der Kampagne integrieren, aber diesmal…. lächelnd!!

 

Und das ist noch nicht alles: Schickt uns das Bild! Schickt uns das Bild/die Bilder möglichst vor dem 24. März, 23.59 Uhr an folgende Adresse:

mondialisons@antipub.org

und fügt Datum, Uhrzeit, Stadt und Anschrift der Aktion hinzu.

 

  1. Ich will mehr tun!! Ich starte meine Aktion am 25. März 2016

Einige unter Euch sind bereit, darüber hinaus weiter zu gehen? Wir brauchen Eure Energie: Organisiert am 25. März 2016 gewaltlose, direkte Aktionen gegen die Werbung: tobt Euch aus, seid kreativ! Zur Info, hier sind einige Beispiele von gewaltlosen und legalen (in den meisten Ländern) Methoden, die zahlreiche Aktivisten bereits getestet haben:

 

  • Abdeckung

Erstellt Plakate und überdeckt Werbeflächen mit Eurer eigenen Botschaft. Tools für diese Aktion findet Ihr hier.

 

–  Überpinseln mit Schlämmkreide

Übermalt Werbeflächen mit Schlämmkreide und entweder schreibt eine einfache Botschaft darüber oder übermalt die Fläche vollständig, damit die Werbung nicht mehr sichtbar ist. Die Schlämmkreide ist mit Wasser oder einem trockenen Tuch abwaschbar, diese Aktion ist geringfügig strafbar. Tools für die Aktion findet Ihr hier.

 

  • Öffentliche Straßenaufführungen (humoristische, künstlerische)

Organisiert einen Flashmob an einer belebten öffentlichen Stelle: benutzt den Humor oder die Kunst, um die Passanten, die Euch sicher entgegen kommen werden, zu sensibilisieren. Tools und Beispiele für diese Aktionen findet Ihr hier.

 

  • Öffentliche Veranstaltungen: Vorträge mit Diskussionen

Der Vorteil eines sozialen Themas wie die Werbung ist, dass jeder eine Meinung darüber hat (oft eine kritische): Organisiert eine Diskussionsrunde unter Bürgern über das Thema Funktionsweise und psycho-sozial-politische Auswirkungen der Werbung. Das Sekretariat der Kampagne kann Euch bei dem Inhalt der Vorträge und der pädagogischen Vorgehensweise unterstützen.

 

Andere Aktionsarten stehen im Zusammenhang eines gewaltlosen Bürgerwiderstandes, der den legalen Rahmen überschreitet. Diese Aktionen können in der Kampagne veröffentlicht werden, dafür aber haften lediglich ihre Akteure.

 

  • Unterschlagung

Die Werbeflächen an den Wartehäuschen und in der U-Bahn kann man mit einem einfachen Werkzeug leicht öffnen: Ersetzt die Warenwerbung, die sie beinhalten, durch Plakate, die Ihr erstellt habt. Ihr findet hier einen praktischen Leitfaden (in Englisch, bald in Französisch) und hier ein Video der britisch-französischen Unterschlagungsaktion, die während des Klimagipfels COP21 in Paris stattgefunden hat.

 

  • Überpinseln

Leichte Beschädigung und dabei ein starkes Signalwirkung. Ihr findet Fotos hier.

 

  1. Wir stehen Euch zur Verfügung!

 

Bei Bedarf findet Ihr Tools, um Eure Mobilisierung zu erleichtern. Tragt Euch ab sofort auf die Webseite der Kampagne ein und Ihr werdet dort andere Bürger in Eurer Nähe finden, die auch Ideen haben. Ihr könnt auswählen, ob Ihr Euere Anmeldungen öffentlich (also sichtbar für andere) macht oder nicht.

Ladet druckbereite Plakate und Inhalte für Euer Foto mit der Werbung, die Euch nervt, herunter. Plakate mit dem Schlagwort in allen Sprachen, sowie eine Menge kritischer Daten über das Werbesystem, stehen Euch gebrauchsfertig auf der Webseite zur Verfügung.

 

Um weiter zu gehen: Auf der Webseite der Kampagne findet Ihr auch zahlreiche Tools, um Eure Mobilisierung zu vervollkommnen: Muster einer Mitteilung an die Lokalpresse hier, Muster eines Appellbriefes zum Versenden an Ihre Kommunalpolitiker,Videos und Fotos von lokalen Aktionen usw.

 

  1. Und zuletzt!

Das gesamte Material, das unsere Sympathisanten und Aktivisten der ganzen Welt uns geschickt haben, wird auf die Webseite der Kampagne online gestellt und die lokalen Aktionen werden auf den Karten der Seite aufgezeichnet. Das Sekretariat der Kampagne wird sich am 25. März morgens mit den Medien in Verbindung setzen, und nachdem es Euch um Euer Erlaubnis gebeten hat, könnten die kreativsten Fotos und Aktionen weiter gegeben werden.

 

Für jede weitere Information setzt Euch bitte mit uns in Verbindung:

mondialisons@antipub.org

Das Infomaterial und alle Wegweiser findet Ihr auf:

http://www.journee.contrelapub.org